und wer bin ich?*

ellieMein Hund über mein Leben auf der Erde*

***

Ich habe mir lange überlegt, ob ich diese Botschaft, die für mich persönlich war, auch öffentlich zeigen sollte; unsicher mich verwundbarer oder angreifbarer zu machen. Ich fragte meine Engel, ich fragte meine Seele* und ich spürte, die Liebe in diesen Worten wird nicht nur mein Innerstes berühren, sondern auch deines. Und es ist an der Zeit davon zu sprechen woher ich komme, was ich weiß, woran ich mich erinnere, und wie wir unsere Zukunft gestalten können mit dem Licht unserer Herzen, ohne wegzusehen oder zu verleugnen wo die Hilfe uns sucht* Unsere Spiritualität ist unsere Verletzlichkeit, genauso wie unsere Stärke. Und wir haben die Verantwortung, das Leid und die Trauer zu sehen und mit Liebe zu füllen und zu ändern; und unsere Fröhlichkeit zu leben als Teil von uns, und sie zu verteilen und verschenken. Nichts leugnen, nichts abgeben, nicht nur uns selbst sehen* wir sind alle eins* wir sind alle Licht, und wir sind alle Dunkelheit* Wir entscheiden, wie wir sind, aber nicht wer wir sind* der Ursprung kommt jetzt wieder, wo wir erkennen dürfen; und die, die unsere Unterstützung brauchen, deren Hände werden wir halten, deren Herzen werden wir heilen. Die Verwandlung hat begonnen. Nehmt alle mit*

***

Ich war bekümmert und traurig, und ein wenig müde des Kämpfens, des Erreichens, des Erfüllens, des Entwickelns.Wenn man so wie ich schon etwas „anders“ geboren wurde,  erlebt man den wechselnden Zustand – zwischen sich unbedingt anpassen zu wollen, so zu sein und zu funktionieren wie die anderen, – und völlig erstaunt zu sein über die eigentliche Seltsamkeit des „normalen“ Lebens, ja die teilweise Absurdität des ganzen Spiels wahrzunehmen, – als ständigen Begleiter, der immer wieder auftaucht, manchmal dort wo man ihn nicht erwartet. Dieser Begleiter hatte sich wieder einmal als Besucher getarnt, und ist in mein Leben geschlichen. Ich tat, als wäre ich wie jeder andere. Was ja schon an sich absurd sein muss, weil keiner wie der andere ist; jedoch manche ähnlicher, und manche weniger ähnlich. Ich also, sehr unähnlich in meiner Funktionalität, tarnte mich als Ähnlicher, und versagte natürlich. Und war traurig. Meine Engel um mich versuchten mich zu trösten, ließen mich erkennen, dass ich noch eine neue Gabe erhalten hatte – was mich in diesem Zustand noch unglücklicher machte, war ich jetzt doch noch ein Stückchen unähnlicher. Immer weiter weg rückte ich von jeglicher Normalität mit jeder neuen Fähigkeit, so dachte ich in meiner Verzweiflung.

Da kam Ellie. Sie kuschelte sich an mich und blickte tief in meine Augen, bis dorthin wo die Seelen sich erkennen.

Und dann sprach sie:

Du bist nicht hier um zu sein wie alle Menschen, das war nie der Plan. Du bist hier um das Lichtwesen zu sein, das du bist. All die Gaben, die du hast, sind nichts besonderes dort wo du herkommst. Besonders ist, dass du der Bitte gefolgt bist, hierher zu kommen, und deine Gaben zu verteilen. Sei nicht traurig, dass du dich anders anfühlst als deine Mit-Menschen, sei nicht traurig, dass manches für dich hier schwieriger erscheint als für sie. Strebe nicht danach, all das zu können was sie tun. Ihre irdische Behaglichkeit fühlt sich für dich schwer an, und du wirst es nie erreichen die Schwerkraft so leicht zu leben wie sie. Das wird dich nicht glücklich machen, und nur dein Glück ist es, was dich deinen Auftrag erfüllen lässt. Dein Anders-sein erfüllt Herzen und wird die Seelen der Menschen verwandeln.

Nicht was sie sagen und schreiben in all den klugen Büchern, nicht was sie vortragen und bestimmen, nicht was sie Spirituell nennen, nichts von all dem lass dein Herz einfangen.  All das sind Ideen und Vorstellungen, Bedürfnisse und manchmal auch Erkenntnisse, aber nichts davon bist du.  Deine vielen Tränen die du weinst hier auf dieser Erde, da ist nichts zu bearbeiten oder therapieren; das ist der Balsam auf all die Trauer der Wesen dieser Erde, und Balsam für die Erde selbst. Es sind die Tränen des Herzens des Lichtes, und sie werden trösten und heilen und ihr Verständnis wird zusammensetzen was auseinander gebrochen war. Sei gesegnet für deine Tränen, und achte deine Wahrnehmung und dein Mit-Gefühl für die Wesen dieser Welt.

Erinnere dich an den Lichtstrahl mit dem du gekommen bist, ich weiß, das Leben hier unten ist ein schmaler Grat für dich, sie haben dich gelehrt zu verstecken was du siehst, und zu glauben was sie dir zeigen. Mit jeder Erkenntnis, dass du anders bist, glaub ihnen nicht, dass du besser funktionieren musst, sondern preise deine Seele für ihren Mut und ihre Kraft hier unten zu bleiben und ihr Licht zu verschenken.

Niemals würdest du so klar verstehen, all das was wir Wesen dir sagen, wenn du dich auf der Erde so gut eingenistet hättest wie eben andere. Liebe deine Unfähigkeiten, sie sind der Schlüssel zu deiner wahren Identität. Und bald, sehr bald wirst du sie zu erkennen geben, und die Lichtkraft deiner Seele und deiner Verbindung wird in all ihrer Größe das Dunkel erhellen.

Du weißt wer ich bin, und ich helfe dir diesen Weg zu gehen, der sich lang und mühsam anfühlen kann. Aber ich erinnere dich an deine Leichtigkeit, die du in Wahrheit bist, die die Schwerkraft und die Materie manchmal zu ersticken droht. Lache mit mir, lache den Weg und wisse, nichts geschieht ohne Grund. Und deine Seele ist mächtig und groß. Wenn die Zeit reif ist, wirst du dazu beitragen, die Welt zu verändern, so wie du es im Kleinen schon getan hast, wirst du im Großen wirken. Und die Zeit reift, sieh all die lichten Wesen um dich, die Menschen erkennen sich selbst, erkennen ihre Seele; sie werden dich verstehen können, denn auch sie sind verbunden mit dem Licht.

Ich liebe dich* und ich weiß um deine Angst. Ich liebe dich* und weiß um deine Macht.

und da sitze ich und bin be-rührt, weine aus meiner Seele, bin vorsichtig dankbar, und meine Verzweiflung verwandelt sich in etwas, das ich aufrichtige Demut nennen würde.

Die Angst, die ist noch da. Aber die Zeit die nicht existiert, der Raum den es nicht gibt, das Universum, das sich wie ein Zuhause anfühlt, all dies erklärt den Sinn dieser Welt, der ich zusehe, und die –so denke ich manchmal – sich völlig verwandeln könnte wenn ich die Augen zu und wieder auf machte, und mir dabei wünschte, die Wahrheit könnte sich doch endlich zu erkennen geben.